? Wusstest
du schon... - Geografisches
1.
Wie viele Länder gibt es auf der Erde?
Über diese Frage scheiden sich nach wie vor
die Geister. Verschiedene Untersuchungen kommen immer wieder zu verschiedenen
Ergebnissen, hin und wieder
wird dabei das eine oder andere Land schlichtweg
"vergessen".
Die Vereinten Nationen umfassen nach dem Beitritt der Schweiz
und Ost-Timors im
Jahr 2002 derzeit insgesamt 191 Mitglieder. Hinzu kommen der
Vatikan und Taiwan als Nichtmitglieder der UN. Ergänzen könnte man auch noch die
Republik Sahara, deren politische Unabhängigkeit aber von vielen Staaten derzeit
nicht akzeptiert wird.
Somit kommen wir zurzeit auf eine Summe von 194 Staaten - ohne
Gewähr. Allerdings
ändert sich die Zahl erfahrungsgemäß recht schnell, da sich
Staaten teilen (z.B. kämpft
Palästina derzeit um Unabhängigkeit) oder unter
einer Regierung vereinen.
2.
Wie viele Einwohner hat Europa?
Schätzungsweise leben in ganz Europa (ohne
Russland, dafür mit den baltischen
Republiken, Weißrussland und der Ukraine)
rund 413 Millionen Menschen. Die Russische Föderation allein hat ca. 147
Millionen Einwohner, von denen aber nur etwa 65% im europäischen Teil sesshaft
sind. Der bevölkerungsstärkste Staat Europas (außer
Russland) ist Deutschland
mit knapp 82 Millionen Einwohnern. Mit klarem Abstand kommen danach
Großbritannien (ca. 59 Mill.), Frankreich (ca. 58 Mill.), Italien (ca.
57 Mill.) und die Ukraine (ca. 51 Mill.).
Übrigens: Über sechs Milliarden Menschen teilen sich den
gesamten Raum des Planeten Erde. Das ergab eine Statistik aus dem Jahr 1999.
Inzwischen dürfte die Zahl an
6,5 Milliarden heranreichen. Experten vom United
Nations Populations Fund (UNFPA)
prognostizieren, dass im Jahr 2013 sieben
Milliarden Menschen auf der Welt leben werden, 2054 werden es zirka 9 Milliarden
sein.
Die Menschheit brauchte 123 Jahre, um die Bevölkerung von 1
Milliarde auf 2 Milliarden
zu verdoppeln. Der Übergang von 5 auf 6 Milliarden
dauerte nur noch zwölf Jahre.
3.
Wie viele Großstädte gibt es in Deutschland?
Nach der Begriffsbestimmung der
Internationalen Statistikerkonferenz von 1887 darf sich
eine Stadt "Großstadt"
nennen, sobald mehr als 100 000 Bürger im kreisfreien Gebiet
leben. Zurzeit
erfüllen 82 Städte in der Bundesrepublik dieses Kriterium. Immerhin 28 von ihnen
kommen über die Viertelmillion-Grenze.
Mager sieht's dagegen bei deutschen Millionenstädten aus: Nur
Berlin (ca. 3,4 Mio.),
Hamburg (ca. 1,7 Mio.) und München (ca. 1,2 Mio.) können
mithalten. Knapp an der
Millionengrenze liegt Köln mit ca. 967 000
Einwohnern.
Deutschland hat im Jahr 2003 insgesamt gut 82 Millionen
Einwohner.
4.
Wo findet man die höchsten aktiven Vulkane der
Welt?
Die höchsten Vulkane der Erde stehen in
Nord- und Südamerika: Die beiden höchsten sind der Cotopaxi (5897 m) in Ecuador
und Popocatépetl in Mexiko (5452 m).
Nach der Höhe sortiert die nächsten Vulkane:
Kljutschewskaja Sopka, Russland (4750 m),
Mount Rainier, USA (4392 m),
Mauna Loa, Hawaii, USA (4170 m),
Erebus, Antarktis (3795 m),
Fudschijama, Japan (3776 m),
Niragongo, Kongo (3475 m),
Ätna,
Italien (3340 m),
Lassen Peak, USA (3190 m).
5.
Wie hoch liegt Frankfurt am Main?
Der höchste Punkt Frankfurts (mal abgesehen
von den Hochhäusern) ist die Berger Warte. Sie liegt 212 Meter über NN. Der
niedrigste Punkt der Stadt ist das Mainufer an der Gemarkungsgrenze
Frankfurt/Sindlingen/Okriftel, das 88 Meter über NN liegt.
Zum Vergleich noch zwei weitere deutsche Metropolen, jeweils
der Stadtkern ist
maßgeblich:
Berlin: 36 m ü. NN
München: 530 m ü.
NN
...und
fast Geografisches
1.
Feiert man auf den Philippinen Ostern und
Pfingsten?
Die Philippinen bestehen aus insgesamt 7107 Inseln,
von denen nur 800 bewohnt sind.
Die zahlreichen ethnischen Wurzeln der
Philippinen sorgen für eine ausgeprägte
Kulturvielfalt. Ex existieren mehr als
80 verschiedene Sprachen.
Übrigens:
Ja, diese Feiertage gibt es auf den
Philippinen. In Manila, der Hauptstadt, wird gerade um die Karwoche herum am
spektakulärsten gefeiert. Immerhin sind etwa
93 Prozent der Bevölkerung
katholische Christen. Während der Karwoche ziehen bunte Prozessionen durch die
Straßen Manilas, der Höhepunkt ist schließlich das Osterfest.
Bevor die ruhigere Regen- und Pflanzzeit im Sommer beginnt,
feiern die Filipinos noch
einmal ausgelassen im Mai.
2.
Warum wird Gelnhausen auch Barbarossastadt genannt?
Gelnhausen wurde im Jahr 1170 von Kaiser
Friedrich I. Barbarossa im Rahmen seiner Reichslandpolitik in der Wetterau als
Reichsstadt gegründet. Daher hat Gelnhausen den
Beinamen "Barbarossastadt". Drei
wesentlich ältere, dörfliche Siedlungen wurden zu der neuen Stadt
zusammengefasst und ausgebaut.
Von Beginn an sollte die Stadt den imperialen Anspruch des
Herrschers widerspiegeln.
So findet schon im Jahr 1180 ein bedeutender Reichstag
in Gelnhausen statt.
Südöstlich vor der Stadt, auf einer Kinziginsel gelegen, die
Friedrich I. schon vor der
Stadtgründung in seinen Besitz brachte, entstand Ende
des 12. Jahrhunderts mit der
Kaiserpfalz eine Repräsentationsanlage des
Herrschers. Die kleine, auf einem Pfahlrost
aus zirka 12 000 Stämmen errichtete
Anlage ist trotz des ruinösen Zustandes die
besterhaltene staufische Pfalz.
Gelnhausen hat heutzutage rund 22.000 Einwohner.
3.
Wozu dienten die Befestigungsanlagen im Nordosten
Mallorcas?
Wer hätte das gedacht? Auf der beliebtesten
Urlauberinsel der Deutschen existieren
tatsächlich Befestigungsanlagen, die vor
Angriffen der Deutschen im 2. Weltkrieg schützen sollten. An der Nordküste
Mallorcas, zwischen Can Picafort und Colonia de Sant Pere
stehen zwei Türme, die
nach oben hin konisch zulaufen und zwölf bis 15 Meter in den
Himmel ragen.
Touristen können zwar nicht die Spitze der Türme erklimmen, doch
immerhin die
unteren Stockwerke betreten.
Ursprünglich dienten die Bauten als Navigationshilfe für
Schiffe, die die mallorcinische
Küste anpeilten. Das Turm-Duo ist bei weitem
nicht die einzige militärische Bunkerruine
auf der Insel. Weitere
Befestigungsanlagen stehen noch im alten Fort von Porto Pi sowie
in der Bucht
von Palma und bei Pollensa.