img1.gif

 

 

        

 Index>Urlaubsländer> 
 Guatemala

 

 

 

                   

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Guatemala
Haupstadt: Guatemala

Offizieller Name

Republik Guatemala

KFZ-Kennzeichen

GCA

Fläche

108 889  qkm

Einwohner

13,5 Mio.

Zeitzone

Mitteleurop. Zeit -7 Std.

Amtssprache(n)

Spanisch

Währung

1 Quetzal = 100 Centavos

In Guatemala findet man die zwei Hauptketten der Zentralamerikanischen Kordilleren: Die Sierra Madre im Süden und die Altos Cuchumatanes im Westen. Sie umrahmen ein 600 -1800 m hohes  Hochland. Im Süden reichen die Gipfel der teils noch aktiven Vulkane der Sierra Madre sogar bis auf über 4000 m Höhe.Südlicher fällt die Sierra Madre steil zu dem breiten Schwemmlandstreifen an der Pazifikküste ab. Das Hügel- und Sumpfland von Petén im Norden gehört zur Halbinsel Yucatán.
Im Osten grenzt Guatemala mit einer Schwemmlandebene im Mündungsbereich des Río Motagua an den Golf von Honduras.

Klima
Das tropische wechselfeuchte Klima der Pazifikküste geht mit ansteigender Höhe in warmgemäßigtes und kühles Klima über. Auf der karibischen Seite und im Petén fallen ganzjährig Niederschläge. Es treten mitunter Hurrikans auf, die bisweilen schwere Schäden anrichten.

Bevölkerung
Guatemala ist der bevölkerungsreichste Staat Zentralamerikas, sie wächst im regionalen Vergleich überdurchschnittlich schnell. Viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze, etwas 30% sind Analphabeten. Der Großteil der Bevölkerung lebt im zentralen Hochland.
Indianer und Mestizen sind die größten Bevölkerungsgruppen, Schwarze, Mulatten und Zambos (das sind Menschen, die schwarze und indianische Vorfahren haben) sind die Minderheiten.
Eine kleine weiße Oberschicht hält die wirtschaftliche und politische Macht in den Händen.
Amtssprache ist Spanisch, daneben werden noch 23 verschiedene Maya-Sprachen gesprochen. Häufig kann man sich aber auch mit Englisch verständigen.

Guatemala ist ein relativ kleines, aber auch für den Besucher vielseitiges Land, denn hier kann man das Unterschiedlichste erleben, z. B. Vulkanbesteigungen, alte Kolonialstädte besichtigen, Tage am Pazifikstrand oder am Strand der Karibik genießen, die Maya-Ruinen im Regenwald besuchen, auf Indio-Märkten Andenken u.a. ergattern u.v.m. Touristisch ist das Land gut erschlossen,  man findet hier Hotels und Restaurants, Internetcafes, Geldautomaten und wenn nöig auch Wäschereien. Die so genannten camionetas fahren einen immer und überall hin, ohne festen Fahrplan. Sie fahren einfach, wenn genug Menschen drin sind. Das kennt man aber auch aus anderen Ländern.

Wer es bequemer mag, kann sich mit Mittouristen-Shuttle-Bussen durch die Landschaft fahren lassen, so kann man noch immer stark verwurzelte Kultur und Traditionen erkunden.
In Guatemala leben z.B. mehr als 20 verschiedene Volksstämme, die alle regional unterschiedliche Trachten tragen und jeweils ihre eigene Sprache sprechen. Die Menschen erscheinen oft sehr zurückhaltend, aber sie sind freundlich und hilfsbereit.

 

Imer wieder wird ein Ausflug an den Lago Atjtiän empfohlen, denn er soll der schönste See der Welt sein. Er liegt in ca. 1500 m Höhe, wird von Vulkanen umringt, und ändert --je nach Wetter, Tageszeit und dem Standort des Betrachters - sein Aussehen.
Zum Ansehen empfohlen wird auch der Hauptort Panajachel. Hier enden die Busse und starten die lanchas, kleine Fähren, die das Hauptverkehrsmittel am  See darstellen. An der Hauptstraße findet man Souvenirstände, Restaurants, Hotels, Intemetcafes, Reisebüros u.a.

Die Orte am Süd- und Ostufer des Lago Atitläns, Santa Catarina, San Antonio und Santiago Atitlan, sind besonders für Tagesausflüge geeignet.
Aber es lohnt auch ein Ausflug an die Karibikküste. Hier ist der Großteil der Bevölkerung schwarz..
Am Atlantik verfügt das Land nur über einen kleinen Küstenabschnitt - Belize und Honduras r sind zum Greifen nah. Will man hier eine Stadt besuchen, bietet sich Livingston an. Sie ist nur per Boot zu erreichen. Hier findet man karibische Atmosphäre. Das tropische Klima, die Palmen, die pastellfarbenen Holzhäuser verbreiten eine eigene Stimmung.
 

Auf keinen Fall sollte ein Besuch der Maya-Ruinen im Petén fehlen. Schon die Busfahrt dorthin durch den Regenwald vermittelt einen ersten Eindruck der beeindruckenden Vegetation.

Haupttouristenziel ist Tikal. Empfohlen wird, die Hinfahrt so früh wie möglich zu starten, dann bleibt genug Zeit, um alle Tempel in Ruhe angucken zu können. Beeindruckend ist der Blick von den Pyramiden auf die Baumwipfel des dichten Dschungels, aus dem hier und da einzelne Ruinen herausragen. Man kann aber auch in Flores zahlreiche weitere, abgelegenere Maya-Stätten besuchen. Bei diesen Exkursionen steht dann allerdings meistens das Natur- vor dem Kulturerlebnis.

Landschaftlich sehr schön ist die Strecke von Cobän nach Huehuetenango. Auf engen, steilen, Schotterpisten geht es durch die Berge. Huehue selbst ist eine ansprechende, lebhafte Stadt.

Kaum ein Tourist kommt nach Guatemala, ohne einen Abstecher nach Chichicastenango zu machen, denn das ist der Haupttouristenmarkt des Landes. Und es gibt sicher nur wenige Guatemala-Urlauber, die Antigua auslassen.

Monterrico, ganz im Süden, das nur über einen mangrovenbewachsenen Kanal zu erreichen ist, ist ideal für ein paar Tage zum Ausspannen und Sonne tanken.


Seite geändert: 18.04.2010