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rund um die Hochzeit
In
Guatemala
findet man die zwei Hauptketten der Zentralamerikanischen Kordilleren: Die Sierra Madre im
Süden und die Altos Cuchumatanes im Westen. Sie umrahmen ein
600 -1800 m hohes Hochland. Im Süden reichen die Gipfel der teils noch aktiven Vulkane der
Sierra Madre sogar bis auf über 4000 m Höhe.Südlicher fällt die Sierra Madre
steil zu dem breiten Schwemmlandstreifen an der Pazifikküste ab. Das
Hügel- und Sumpfland von Petén im Norden gehört zur Halbinsel Yucatán. Klima Bevölkerung Guatemala ist ein relativ kleines, aber auch für den Besucher vielseitiges Land, denn hier kann man das Unterschiedlichste erleben, z. B. Vulkanbesteigungen, alte Kolonialstädte besichtigen, Tage am Pazifikstrand oder am Strand der Karibik genießen, die Maya-Ruinen im Regenwald besuchen, auf Indio-Märkten Andenken u.a. ergattern u.v.m. Touristisch ist das Land gut erschlossen, man findet hier Hotels und Restaurants, Internetcafes, Geldautomaten und wenn nöig auch Wäschereien. Die so genannten camionetas fahren einen immer und überall hin, ohne festen Fahrplan. Sie fahren einfach, wenn genug Menschen drin sind. Das kennt man aber auch aus anderen Ländern. Wer es bequemer mag, kann sich mit Mittouristen-Shuttle-Bussen
durch die Landschaft fahren lassen, so kann man noch
immer stark verwurzelte Kultur und Traditionen erkunden.
Imer
wieder wird ein Ausflug an den Lago Atjtiän empfohlen,
denn er soll der schönste See der Welt sein. Er liegt in ca. 1500 m Höhe,
wird von Vulkanen umringt, und ändert --je nach Wetter, Tageszeit und
dem
Standort des Betrachters - sein Aussehen. Die Orte am Süd- und Ostufer des Lago Atitläns,
Santa Catarina,
San Antonio und Santiago Atitlan, sind besonders für Tagesausflüge
geeignet. Auf keinen Fall sollte ein Besuch der Maya-Ruinen im Petén fehlen. Schon die Busfahrt dorthin durch den Regenwald vermittelt einen ersten Eindruck der beeindruckenden Vegetation. Haupttouristenziel ist Tikal. Empfohlen wird, die Hinfahrt so früh wie möglich zu starten, dann bleibt genug Zeit, um alle Tempel in Ruhe angucken zu können. Beeindruckend ist der Blick von den Pyramiden auf die Baumwipfel des dichten Dschungels, aus dem hier und da einzelne Ruinen herausragen. Man kann aber auch in Flores zahlreiche weitere, abgelegenere Maya-Stätten besuchen. Bei diesen Exkursionen steht dann allerdings meistens das Natur- vor dem Kulturerlebnis. Landschaftlich sehr schön ist die Strecke von Cobän nach Huehuetenango. Auf engen, steilen, Schotterpisten geht es durch die Berge. Huehue selbst ist eine ansprechende, lebhafte Stadt. Kaum ein Tourist kommt nach Guatemala, ohne einen Abstecher nach Chichicastenango zu machen, denn das ist der Haupttouristenmarkt des Landes. Und es gibt sicher nur wenige Guatemala-Urlauber, die Antigua auslassen. Monterrico,
ganz im Süden,
das nur über einen mangrovenbewachsenen
Kanal zu erreichen ist, ist ideal für ein paar Tage zum Ausspannen und
Sonne tanken.
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