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Italienische Inseln
Capri


Die Insel
Capri

Sie liegt im Golf von Neapel, reichlich 30 km südlich von Neapel. Sie ist 11 qkm groß, auf ihr leben 12500 Einwohner. Sie besteht aus Kalkstein mit vielen Höhlen (Blaue Grotte u.a.) an einer klippenreichen Steilküste.
Hier herrscht ein mildes Klima.
Die mittleren Tagestemperaturen schwanken zwischen 10° C im Februar und 28° C im Sommer. Frühling und Herbst sind die milderen Monate
- das Klima und die wunderschöne Landschaft sind Gründe dafür, dass Capri ein beliebtes Ziel für Urlauber ist.
Wir finden hier 2 Städte, Capri
liegt im östlichen Teil der Insel (7400 Einwohner) und Anacapri liegt auf dem westlichen Teil der Insel (4500 Einwohner) und ist von Capri über die mächtigen Steilwände des Mounte Solaro getrennt. Es gibt außerdem 2 Häfen, Marina Grande und Marina Piccola. Marina Grande liegt im Norden und die Marina Piccola ist nach Süden ausgerichtet.
Deutlich wird, dass das etwas abgelegene Städtchen Anacapri viel mehr von seinem ursprünglichen Dorfcharakter behalten hat.

In geographischer Hinsicht kann Capri als natürliche Verlängerung der Halbinsel von Sorrent gesehen werden; die Insel war in der Frühzeit der Erdgeschichte sicherlich Teil des Festlandes. Darauf deutet auch die geologische Verwandtschaft mit der Halbinsel von Sorrent hin, von der Capri heute etwa 5 km entfernt ist. Der wuchtige Felsen besteht aus Dolomit und Kalk und wurde während der letzten Eiszeit vom Festland abgetrennt. Er ist nicht vulkanischen Ursprungs, aber der Wind blies Tuff und Asche von den nahen Vulkanen herbei und schuf eine Auflage, die eine außergewöhnlich prächtige Vegetation zuläßt.

Ganz Capri ist ein einziger Garten, an jeder Mauer, in jeder Gasse, in jedem Hinterhof sind die herrlichsten Zistrosen, Bougainvilleen, Oleander, Agaven, Pittosporum und Zitronen zu bewundern - botanische Schönheiten, die man hier im kühleren Norden meist nur als Kübelpflanzen genießen kann. Kurzum - es gibt es auf dieser Insel so viel zu entdecken: Die Pflanzenwelt, eine der vielfältigsten ganz Italiens, verleiht der Insel auch in der kalten Jahreszeit einen heiteren Anblick. Ebenso bereichert eine Vielzahl von Tierarten des Meeres und des Festlandes, wie z.B. die ständig auf der Insel lebende Möwe "Diomedeo", Echsen, insbesondere die seltene blauen Eidechse, die auf den Faraglioni-Klippen beheimatet ist. 850 Pflanzenarten gedeihen, im Spätwinter und Frühling steht alles in Blüte.

Die gebirgige Landschaft mit ihren beiden wichtigsten Erhebungen, dem Monte Tiberio (335 m) und dem Monte Solaro (589 m), die von niedrigeren Bergen umgeben sind, bietet den beiden Ortschaften nur Hochebenen und Hügel als Siedlungsraum. Die Entdeckung des Hinterlandes der Insel braucht viel Zeit und Muße. Die Einsamkeit, die hier einst herrschte, liegt aber schon lange zurück. Bei schönem Wetter lockt z.B. auch die "Blaue Grotte" alle Besucher magisch an. Von Anacapri hat man einen besonders schönen Blick auf die Weite des Mittelmeeres und die Schönheit der Inselküste mit tiefen Einschnitten, kleinen Buchten, zerklüfteten Küstenabschnitten und vielen Grotten und Höhlen.
An der Ostküste Capris liegt dieser gewaltige Felsbogen im Meer. Einst war dieser Bogen eine der vielen Grotten der Insel, bis er durch Erosionen seine heutige Form bekommen hat. Die Legende sagt, dass nachts Geister durch die malerische Öffnung dieses Bogens fliegen.
Die Insel, kleiner, als man glauben möchte, vielgeliebt, viel besungen (Hier findet ihr einen Liedtext.) und oft gemalt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Capri ist eine atemberaubende Naturschönheit im Golf von Neapel, deren verführerischen Reizen ihre zahlreichen Besucher schon seit Jahrtausenden erliegen. Das Licht taucht die Insel während des Tages in unterschiedliche Farben und verzaubert den Betrachter: Sie ist eine der schönsten und meistbesuchtesten Inseln des Tyrrenischen Meeres und steigt mit ihren schroffen Kalksteinwänden bis zu 600 Meter aus dem Meer. Mit üppiger Vegetation, dem leuchtenden Weiß der Villen und Häuser ist sie eine Augenweide.