img1.gif

 

 

        

 Index>Urlaubsländer> 
 USA>Alaska

 

 

 

                   

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 
USA - Bundesstaaten
Alaska

Hauptstadt: Juneau
Größte Stadt: Anchorage
 


 

Alaska

Alaska ist der flächenmäßig größte Unionsstaat der USA, er liegt im Nordwesten Nordamerikas und ist räumlich durch Kanada vom übrigen geschlossenen Staatsgebiet der USA getrennt. Alaska liegt zwischen dem Nordpolarmeer im Norden, dem Beringmeer im Westen, dem Pazifischen Ozean im Süden und Kanada im Osten.
Alaska ist ein Land der Superlative - es gibt hier die höchsten Berge, auch die größten Gletscher, eine gewaltige, oft unberührte Natur von einzigartiger Schönheit, wildromantische Landschaften sowie riesige Naturschutzgebiete, die stets viele Besucher anlocken.
Das Land ist 1530700 qkm groß. Alaska hat ca. 670050 Einwohner (Stand: 2006) - das sind etwa 43000 mehr als 2004, davon sind etwa 70% Weiße, 14% Indianer (höchster Prozentsatz in den USA), ca. 50000 Inuit und Aleuten, 6% Hispanics, 4 % Asiaten, 3 % Afroamerikaner, 0,5 % Hawaiianer und von anderen Pazifikinseln.
Der Name "Alaska" hat seinen Ursprung in dem Begriff "Alyeska" der Aleuten-Ureinwohner und er bedeutet "das große Land". Dies ist eine zutreffende Bezeichnung für den größten, aber auch bevölkerungsärmsten Staat der USA.

Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit seinem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarsee.
Das Gebirgssystem entlang der Pazifikküste ist ein geologisch instabiles Gebiet, in dem es gelegentlich zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt. Die Südseite dieses Gebirgssystems ist stark vergletschert: Der Malaspina im Südosten Alaskas nahe der Küste am Golf von Alaska ist mit 4275 qkm der größte außerpolare Gebirgsgletscher der Erde. An seiner dicksten Stelle weist der etwa 100 km lange und bis 65 km breite Gletscher eine Mächtigkeit von mehr als 600 m auf. Zum mittleren Teil des Bundesstaates gehören die Niederungen des Yukon und des Kuskokwim River. Die Küstenebene im Norden fällt von der Brookskette allmählich zum Nordpolarmeer ab.
Südalaska wird von Teilen der nordamerikanischen Kordilleren eingenommen; die sich nach Norden in der Alaskakette und den Alëutian Range (Alaskahalbinsel) fortsetzen. Die Alaskakette ist alpin, stark vergletschert, mit vielen Bergen über 4000 m (Mount McKinley, 6194 m). Den Norden von Alaska nimmt die Brookskette ein (1500-3000 m). Sie fällt im Norden zur Arktischen Küstenebene steil ab. Das zentrale Nordalaska ist ein zerschnittenes Plateau mit dem weiten Tal und Delta des Yukon. Die Küste ist stark gegliedert und weist im Westen und Süden zahlreiche Fjorde auf.
Hier herrscht kühl-ozeanisches nebelreiches Klima, das im Landesinneren in arktisch-kontinentales, kalt-trockenes Klima übergeht (Sommer bis 25 °C, Winter bis -50 °C). Die Nadelwälder gehen auf den Aleuten in Grasland über; im Norden ist die Tundra mit Dauerfrostboden und weiten Sumpfgebieten.  
In Alaska befinden sich Tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) befinden sich auf der Alaska Peninsula bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.
Der größte Strom des Landes ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt und durch die Mitte Alaskas in Richtung Westen fließt und in das Beringmeer mündet. 

Alaska ist hauptsächlich im Süden und in Zentralalaska besiedelt und von einem dünnen Straßennetz durchzogen. Gebirge, Gletscher und ausgedehnte Wildnis sind natürliche Hindernisse für den Verkehr. Der Ausbau des Verkehrsnetzes wird durch den Dauerfrostboden behindert: Es gibt nur wenige Straßen und Bahnen, aber ein dichtes Flugnetz. Der Norden und Westen des Staates ist fast nur mit Flugzeugen erreichbar und weist keine nennenswerte Infrastruktur auf. Flugzeuge machen es jedoch einfach, auch abgelegene Orte und Landschaften zu besuchen - Fliegen ist daher für die meisten Menschen in Alaska etwas Selbstverständliches. Für die Küstenbewohner sind die Fähren, die die Orte untereinander verbinden, für Passagiere und Autos von größter Bedeutung, denn viele der Städte, wie auch die Hauptstadt Juneau, sind nur mit dem Flugzeug oder mit einem Schiff zu erreichen            

Bodenschätze
Alaska ist reich an wenig erschlossenen Bodenschätzen (Gold, Eisen, Kupfer, Blei, Chrom, Kohle); die Goldgewinnung war im Klondike-Gebiet von 1896-1945 wichtig. An der Arktischen Küstenebene wurden große Erdöllager entdeckt; das durch die Alaska-Pipeline nach Valdez geleitet wird.
Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind Fischerei (Lachs), Pelztierfang, Holzwirtschaft und Tourismus.

Die Tierwelt
Sie ist so vielfältig, wie das Land selbst: Caribou-Herden in der Tundra im Landesinneren, Büffel, Bergziegen, Wölfe
Widder, Büffel, Moschusochsen, schwarzgeschwänztes Sitka-Wild, Rentiere und riesige amerikanische Elche. Ein Bulle kann bis zu 180cm Schulterhöhe erreichen.und, inmitten üppiger Wälder, die mächtigen Braunbären, die in den Flüssen Lachse fangen. Auch kleinere Pelztiere gibt es in Alaska reichlich, z.B. Otter, Bieber, Nerze, Wiesel, Bisamratten, Hasen und verschiedene Erdhörnchenarten. Zahlreiche Wölfe leben in den verschiedenen Landesteilen.
In
Alaska leben etwa 400 Vogelarten: Singvögel, Seevögel, Schwäne, Kraniche, Enten und Gänse kann man das ganze Jahr über sehen; ebenso Raubvögel wie Habichte, Falken und verschieden Eulenarten. In Alaska leben mehr Weisskopfseeadler als in allen übrigen Staaten der USA. Alaskas zerklüftete Küste bietet zahlreichen Meeressäugern Lebensraum und Schutz.

Geschichte:
1741 erreichte der unter russischer Flagge segelnde dänische Seefahrer V. Bering Alaska, das ab 1784 von Russen besiedelt wurde.
Alaska gehörte bis 1867 zu Rußland und wurde im Jahr 1959 als 49. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen. Mit einer Ost-West Ausdehnung von rund 3500 Kilometern und einer Nord-Süd Ausdehnung von über 2200 Kilometern umfasst das Gebiet dieses Staates rund ein Fünftel der Gesamtfläche der USA.

Tipp:
Hieraus ergibt sich für eine Reiseplanung schon die Notwendigkeit, dass man sich nur auf einige Gebiete beschränken kann. Viele Gebiete und auch Orte sind nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar, so auch die Hauptstadt Juneau.
Bei Ausflügen sollte man eine grundsätzliche Tatsache beachten: Unabhängig davon, ob man mit einem Mietwagen oder mit einem Wohnmobil unterwegs ist, man ist immer an die vorhandenen Straßenverbindungen gebunden, und die sind nicht so umwerfend. Wenn man z. B. den Denali National Park besuchen will, muss man wissen, dass dieser schon kurz nach der Einfahrt für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Der berühmte Glacier Bay National Park, der keinesfalls auf einer Alaska-Reise fehlen sollte, ist auf dem Landweg auch nicht zu erreichen. Die Hauptstadt Juneau ebensowenig.
Und wo kann man Bären sehen und beobachten? Dies ist mit sehr viel Glück auch von der Landstraße aus möglich, doch sehr viel wahrscheinlicher, wenn man sich einem Ausflug anschließt, der in abseits der Straßen gelegene Gebiete führt, z.B. in den Katmai National Park. Aber niemand kann in Alaska eine Bärenbeobachtung garantieren

                                                                

Seite geändert: 20.03.2010