Ägypten

Hauptstadt:
Kairo
Zeitzone: MEZ + 1h
Fläche: 1001450 qkm
Höchster
Punkt: Jabal Katrina 2629 m
Tiefster Punkt: Quattara Senke - 133
m
Längster Fluss: Nil 6690 km (Anteil in
Ägypten)
Klima:
Mediterran (Küste, Nildelta) bis wüstenhaft (Kairo, Mittel- und
Oberägypten).
Bevölkerung:
68,4
Millionen
Einwohner
Ethn.Zusammensetzung:
Beduinen und Berber 99%
Religion: Muslim 94%, Christen
6%
Sprache: Amtssprache ist Arabisch.
Französisch und Englisch werden
häufig gesprochen.
Das Land
Im Norden grenzt Ägypten an das Mittelmeer, im Süden an den Sudan, im
Westen an Libyen und im Osten an das Rote Meer bzw. Israel. Der Nil teilt das
Land in zwei ungleichmäßige Hälften, östlich des Suezkanals liegt die
Sinai-Halbinsel. Nur das schmale Band der Stromoase längs des Nil und die Senke von Al
Faiyum südwestlich von Kairo sind landwirtschaftlich nutzbar. In dem von der Landwirtschaft geprägten
Niltal am Delta
leben ca. 99% der Bevölkerung. Bereits hinter dem Delta beginnt die zumeist flache Wüste,
die Sahara, die in
Ägypten 75% der Fläche des ganzen Landes einnimmt.
Ein Teil der Libyschen Wüste, die etwa 17% der Sahara ausmacht, hat überwiegend den
Charakter eines kahlen Tafellands hat, das von Sanddünen durchzogen und von
kristallinen Felsgipfeln überragt wird. Sie gehört zu den trockensten Wüsten der Erde
und ist kaum fruchtbar. Östlich des
Nils fällt die Arabische Wüste, die bis zu bis 2187 m hoch ist, zum Roten Meer in einer
steilen, über
1000 m hoher Stufe ab.

Die höchsten Erhebungen von Ägypten (Jabal Katrinah
2637 m) finden sich auf der ebenfalls wüstenhaften Sinaihalbinsel. Das Klima ist
subtropisch-trocken. Nur im Norden wird das Land vom Mittelmeerklima
beeinflusst.
Oasen sind die einzigen Überbleibsel der ehemals fruchtbaren
westlichen Niederungen. Schmale Küstenregionen am Mittelmeer und an der
afrikanischen Seite des Roten Meeres sind bewohnt, aber der Sinai ist allgemein
trocken. Der Assuan-Staudamm bremst die Flut, die früher regelmäßig das Niltal
überschwemmte. Er dient auch der Elektrizitätserzeugung.
Ägypten ist nicht nur das Land der Pyramiden - viele Denkmale erinnern
auch an anderen Orten an die große Zeit der Pharaonen.

Im Tal der Könige mit dem Tempel der Hatschepsut

Blick in Grabkammern im Tal der Könige

Während unseres Ausflugs zum Tal der Könige kamen wir auch an Luxor
vorbei. Wir fanden es einfach überwältigend, was man auch
hier zu sehen bekam. Was für Architekten hatten die alten
Ägypter nur, solche Paläste ohne unsere moderne Technik
zu bauen, Decken herzustellen, die aus einzelnen quaderförmigen
Riesensteinen bestanden und sich "nur" gegenseitig
hielten...

Flora und Fauna
Entlang des Nils gedeihen viele Feuchtpflanzen, auch der
Artenreichtum der Vogelwelt ist beeindruckend. Hunderte von Vogelarten, teils
Zugvögel, teils Dauerbewohner des Niltals, zehren vom Fischreichtums des
Stromes. Schleichkatzen, Silberreiher und Ibisse leben im Nildelta.
Die
Wüsten bestehen zum größten Teil aus Sandflächen ohne Vegetation, doch in der
Arabischen Wüste können vereinzelt Gräser, Tamarisken und Mimosen wachsen. In
der Nähe von Gewässern oder unterirdischen Wasseradern gedeihen Dattel- und
Astpalmen.
Zu den in der Wüste lebenden Tieren zählen Gazellen, Hyänen und
Schakale, dazu kommen zahlreiche Nager, Skorpione und
Insekten.
Unser Badeort Hurghada
Ägypten - das ist ein Land, in dem man sich auch
im Oktober zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Abkühlung
wünscht. Und diese Möglichkeit bot sich uns natürlich in
Hurghada, das am Roten Meer liegt.
Wir wohnten hier
in einem der neugebauten modernen Hotels, nur 2 Minuten
vom hoteleigenen Strand entfernt.


Aber hier war das Baden nicht nur eine
willkommene Abfrischung (trotz warmen Wassers), ein
besonderes Erlebnis für uns bot das Tauchen, vor allem,
wenn man ein Stück von der Küste entfernt war. Ein Boot
zu ordern, mit dem man ein Stück hinausfahren konnte, war
kein Problem - und bereits dabei konnte man durch den Teil
des Glasbodens die Sicht in das Wasser genießen. Allerdings
wurden wir darauf hingewiesen, nicht an den Korallenriffen
zu ankern oder dort Stücke abzubrechen, da sie dadurch bereits
so sehr beschädigt waren, dass man befürchtete, diese bald
nicht mehr schützen zu können.
Ein wunderschöner Urlaub mit abwechslungsreichen, z.T. anstrengenden,
aber trotzdem vielen erholsamen Tagen.
Schaut doch einfach auch mal hier
vorbei.... www.land-der-pharaonen.de
Bilder: © Monika Frunzke
Seite
geändert: 19.03.2010