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Frunzke-Spezialitäten

 

Raclette - Was ist das?

Gäste haben sich angesagt? Oder man hat einfach Lust auf Raclette?
Aber Sie haben weder viel Zeit zum Kochen noch eine gute Idee für das Menü. Und die Tatsache, dass eine Ihrer Freundinnen strenge Vegetarierin ist, während einer Ihrer Gäste nichts lieber mag als ein saftiges Stück Fleisch, macht die Sache nicht einfacher.

Die Lösung: Sollen sich die Gäste ihr Essen doch selber zubereiten! Vielleicht probieren Ihre Gäste auch gerne einmal etwas Neues aus.

Nicht zu vergessen: Dazu benötigen Sie ein Raclette-Gerät, oben eine Platte aus Gusseisen, Edelstahl oder Stein. Darauf wird gebrutzelt. Darunter ist - je nach Modell - Platz für vier bis zwölf tortenstückförmige „Schubladen".
Darin wird überbacken. Beheizt wird das Gerät mit Spiritus, Gas oder Strom. Und das Schönste daran: Es steht mitten auf dem Tisch.

Diese Idee stammt aus der Schweiz. Dort ließ man die Schnittfläche eines halben Käselaibs am offenen Feuer anschmelzen und schabte die cremige Schicht auf einen Teller. Dazu aß man Pellkartoffeln, Bündnerfleisch und Essiggemüse. Weil der Schaber auf Französisch „Raclette" heißt, bekam erst der Käse, später das Gerät seinen Namen.
Die Zubereitung des Essens ist schnell erklärt: Jeder Gast bekommt ein
Pfännchen und füllt es mit den Zutaten seiner Wahl. Eine Scheibe Käse obendrauf - und ab zum Überbacken.

Vorsicht: Manche Pfannenstiele können ganz schön heiß werden!

Traditionell passen dazu Raclettekäse, Gruyere, Vacherin oder Fontina, doch Sie können auch Ihren Lieblingskäse nehmen. Hier dürfen Sie ruhig einen etwas Fetteren wählen.